Fallstudie: Die Universität Bielefeld nutzt Scrum und einen agilen Vertrag für die Zusammenarbeit mit Lieferanten

Wie gestaltet man Verträge für eine agile Zusammenarbeit? Ein Werkvertrag erfordert die vollständige Spezifikation vorab, ein Dienstvertrag macht die Planung für Kunden schwierig. Die Lösung: wir kombinieren Dienst- und Werkvertrag.

In dem folgenden Video stellen wir Ihnen in weniger als 2 Min. ein Projekt bei der Universität Bielefeld vor.

Die Universität Bielefeld nutzt Scrum und einen agilen Vertrag für ihr DMS-Projekt

Transkript

Haben Sie das schon erlebt? Sie wollen eine neue Software einführen. Obwohl Sie den genauen Umfang und das neue Produkt noch gar nicht kennen, sollen Sie jetzt schon einen umfassenden Vertrag abschließen. Kann man das nicht flexibler hinbekommen?

Doch das geht, mit unserem Rahmendienst-Sprintwerkvertrag. Auf Basis vergleichbarer Projekte schließen Auftraggeber und Auftragnehmer einen Dienstvertrag, der sicherstellt, dass Experten und Fachleute für die vereinbarte Zeit verfügbar sind. Innerhalb dieser Zeit wird das zu liefernde Werk in sehr kleinen Abschnitten, den Sprints, definiert, geliefert und abgenommen. Dazu gibt es Anlagen zur Planung und zur Qualitätssicherung. Dieses Vorgehen haben wir in unserem Blog dokumentiert. Es gibt auch einen Vorschlag von uns, wie man dies mit den Vorlagen der EVB-IT gestaltet.

Dies hat die Uni Bielefeld überzeugt, die wir bei der Einführung einer digitalen Akte begleitet haben. Zum einen hat sich die Universität den Rahmendienst-Sprintwerkvertrag zu eigen gemacht. Zum anderen haben die Umsetzer mit vielen Elementen von Scrum gearbeitet, um kontinuierlich Ergebnisse zu liefern.

Eine gute Zusammenarbeit scheitert nicht am Vertrag. Das Schuldrecht in Deutschland bietet einen guten Rechtsrahmen, auch für eine agile Zusammenarbeit.

Wenn Sie mehr über agile Zusammenarbeit erfahren wollen, sprechen Sie uns an.

Links zum Vertragsmodell: